Liegende Acht,
Übung aus Brain-Gym
Mnemotechnik
für die Rechtschreibung
Ausschnitt einer
Mind-Map zu "Obst"
Gregor Staub, Gedächtnistrainer

Wenn beide Hirnhälften Spaß haben, lernt man leichter.

Lernen lernen - individuell und ganzheitlich

Hier lernt Ihr Kind:

  • seine Konzentration zu stärken
  • den Spaßfaktor beim Lernen zu erhöhen
  • angst- und stressresistenter zu werden
  • seinem Lerntyp entsprechende Strategien anzuwenden
  • sein Gedächtnis zu trainieren
  • abstrakte Inhalte über konkretes Tun zu begreifen
  • eine geeignete Arbeitsweise zu entwickeln

Ganz bei der Sache sein heißt: mit Logik- und Gestalthirn!

Das schulische Lernen wird vom logischen Denken dominiert. Dafür ist das Logikhirn zuständig, das sich bei den meisten Menschen links befindet. Es verarbeitet Zeichen, Regeln und Details. Folge dieser Logikhirn-Dominanz: Für viele Schüler ist der Unterricht langweilig. Viele Inhalte werden nur im Kurzzeitgedächtnis gespeichert und gehen nach den Prüfungen wieder verloren. Und Schüler mit einer Gestalthirn-Dominanz werden von vornherein benachteiligt. Sie finden erst gar keinen Zugang zu den Lerninhalten. Das Gestalthirn verarbeitet Bilder, Gefühle und "das Ganze". Es befindet sich bei den meisten Menschen auf der rechten Seite.

Egal welchem Lerntyp Ihr Kind entspricht (mit Logik- oder Gestalthirn-Dominanz), für alle gilt: Am nachhaltigsten und effektivsten lernt man, wenn beide Hirnhälften am Lernprozess beteiligt sind. Mit anderen Worten: wenn man mit Kopf, Herz und Hand lernt, wie es bereits Pestalozzi erkannt hat. Heute spricht man vom Mehrkanallernen. Mein Lernen-lernen-Angebot umfasst das Sehen, Hören, Sprechen, die Bewegung, den Tastsinn und die Phantasie. Lernen mit allen Sinnen!

Wir nutzen zudem mnemotechnische Methoden (aus dem Gedächtnistraining), also das Visualisieren und Assoziieren von Geschichten oder Szenen.

Das körpereigene Belohnungssystem unterstützt uns

Das menschliche Hirn berechnet im Voraus, was passieren wird. Alles, was erwartungsgemäß eintritt, wird nicht weiter verarbeitet und nicht gespeichert. Wenn wir allerdings etwas tun, und das Ergebnis ist besser als erwartet, dann haben wir dabei etwas gelernt, und wir fühlen uns gut. Wie kommt das?

Dahinter steckt das körpereigene Dopaminsystem. Manfred Spitzer schreibt in "Lernen, Gehirnforschung und die Schule des Lebens": "Werden [...] die endogenen Opioide, d. h. vom Hirn selbst produzierte opiatähnliche Stoffe ausgeschüttet, resultiert daraus ein gutes Gefühl."

Wichtig für das Lernen ist also eine optimale Herausforderung, nicht zu leicht (das ist langweilig) und nicht zu schwer (das führt zu Frustration), sondern mit der Möglichkeit, besser zu sein, als man selbst erwartet hat.

Wir Montessori-Pädagogen schaffen deshalb zum Lernen eine "vorbereitete Umgebung" mit Materialien, die verschiedene Schwierigkeitsstufen zulassen. So kann sich Ihr Kind das Material bzw. die Aufgabe herausgreifen, die es ihm ermöglicht, Schritt für Schritt über sich hinaus zu wachsen - besser zu sein, als erwartet!

Die Bausteine des Lernen-lernen-Programms

  • positive Einstellung:
    mittels Brain-Gym (Hirn-Gymnastik nach Dennison) und EFT (Emotional Freedom Technique nach Craig)
  • Konzentration:
    mittels Übungen nach Padovan, Brain-Gym und Marburger Konzentrationstraining
  • Lerntechniken:
    Mnemotechniken (für ein besseres Gedächtnis), Mind-Map (nach Buzan), Übungsstrategien (Lernkartei, Plakate, Geschichten etc.)
  • Lerntypbestimmung:
    nach Hannaford mit darauf bezogenen Brain-Gym-Übungen und Lernstrategien
  • Arbeitsweise:
    Selbstorganisation bei Hausaufgaben, Lernen, Proben (Arbeitsplatz vorbereiten, Zeit planen usw.)

Zuerst lernt Ihr Kind, wie man sich auf das Lernen vorbereitet. Dann ermitteln wir seinen Lerntyp. Und schließlich geht es richtig los: mit effizienten Lerntechniken, die Spaß machen und zu nachhaltigen Erfolgen führen.

Einzel- oder Tandemunterricht

Der Einzelunterricht ermöglicht ein intensives Lerntraining. Aber auch ein Tandemkurs ist möglich, z. B. wenn Ihr Kind einen Schulkollegen mit gleichartigen Lerndefiziten hat.

Hilfe bei AD(H)S

Ich berate Eltern von Kindern mit dem sogenannten Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom mit und ohne Hyperaktivität hinsichtlich:

  • Alternativen zu Ritalin und Co.
  • Freizeitaktivitäten, die die Selbst- und Fremdwahrnehmung stärken und ein gutes Körpergefühl vermitteln
  • Kommunikation und Regeln im Familienalltag

Mit den Kindern mache ich:

  • Übungen nach Padovan und Brain-Gym-Übungen, die ihr Körpergefühl und die innere und äußere Balance stärken und ihre Raum-Lage-Orientierung trainieren
  • Übungen zur Wahrnehmungssteuerung (für Bilddenker)
  • das Marburger Konzentrationstraining, bei dem sie lernen, dass sich Konzentration lohnt
  • Übungen zur Ordnung am Arbeitsplatz

Noch ein Literatur-Tipp:

In seinem Ratgeber "Warum zappelt Philipp? Wie wir entspannt mit ADHS umgehen können" (Verlag Carl Ueberreuter, 2010) gibt uns Gerhard Spitzer (selbst von ADHS betroffen) auf charmante und humorvolle Weise einen Einblick in die Welt der sog. Zappelphilippe und viele wertvolle praktikable Tipps.