Erst Einzelstunden, dann Kleingruppe -
je nach Bedürfnis des Kindes.
Einzelstunden: wieder zu Vertrauen und Erfolg finden
Für Kinder, die von einer Rechenschwäche bzw. Dyskalkulie betroffen sind, ist es zunächst wichtig, wieder Vertrauen zu finden - Vertrauen in sich selbst, in den Erwachsenen, mit dem sie ihre Lernschwäche anpacken wollen, und in die Welt der Zahlen. Dazu eignen sich in der Anfangszeit am besten Einzelstunden auf lerntherapeutischer Basis.
Durch Zuhören und offenes Nachfragen erlebt das Kind, dass seine Fragen, Meinungen und Ideen ernst genommen werden. Erst wenn es sich ganz angenommen fühlt, kann es sich wieder für die Mathematik öffnen.
Kleingruppe: sich gegenseitig helfen und bestärken
Je nachdem, welche emotionalen und kognitiven Fortschritte das Kind macht, kann es mit der Zeit in eine Kleingruppe von 2-4 Kindern wechseln. Hier erlebt es u.a., dass auch andere Kinder Rechenprobleme haben und dass es ganz normal ist, offen über Schwierigkeiten zu reden.



